Lebt es?

Lebt es?
Entscheidet euch.

Ihr seht gleich Dinge, Wesen und Phänomene. Für jedes gilt nur eine Frage: Lebt das – ja oder nein?

So läuft's:
Grüne Karte = lebt  ·  gelbe Karte = unsicher  ·  rote Karte = lebt nicht
Pro Fall läuft ein Countdown. Solange er läuft, könnt ihr euch entscheiden.
Bei null ist Schluss – danach zählt keine Stimme mehr.
Erst dann: Wer begründet? – und dann wird aufgelöst.

Welche Fälle nimmst du?

Anklicken zum An-/Abwählen. Für eine Einzelstunde reichen 5–7 Fälle. Bakterium lohnt sich als Anker am Anfang.

Bedenkzeit pro Fall:

30
Lebt
0
Unsicher
0
Lebt nicht
0

Zählen: auf die große Zahl tippen oder Tasten 1 / 2 / 3. Leertaste führt durch die Phasen, weiter.

Impuls für die Klasse

Und? Was ist jetzt Leben?

Kein einzelnes Kennzeichen entscheidet. Erst das Zusammenspiel – und selbst dann bleiben Grenzfälle.

Eure Abstimmung

Die Kennzeichen im Vergleich

erfüllt  ·  ~ nur eingeschränkt / streitbar  ·  nicht erfüllt

Der Ertrag der Stunde

1. Kein Kennzeichen allein reicht. Feuer wächst, ein Maultier pflanzt sich nicht fort, ein Samenkorn bewegt sich nicht – trotzdem ist nur eines davon lebendig.

2. Leben ist kein Dauerzustand. Das Bärtierchen im Tönnchen stellt seinen Stoffwechsel fast vollständig ein und lebt trotzdem weiter.

3. Es gibt bis heute keine Definition, auf die sich alle einigen. Die NASA behilft sich mit: „ein sich selbst erhaltendes chemisches System, das zur Evolution nach Darwin fähig ist." Auch daran scheitern Fälle.

Und damit sind wir bei der Ökologie: Aus dem Kennzeichen Stoffwechsel folgt zwingend, dass jedes Lebewesen Stoff und Energie von außen braucht. Kein Organismus lebt für sich allein. Genau dieses Angewiesensein ist unser Thema für die nächsten Wochen.

Kennzeichen des Lebens · Einstieg in die Reihe Ökologie